Das Projekt „Rampe II“: Aufsuchende Jugendarbeit am Hörder Bahnhof und Umgebung

13.12.2018

Am 01.11.2018 ist die Kooperation zwischen der DJK Sportverband Diözesanverband Paderborn e.V., der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Dortmund und dem Jugendamt der Stadt Dortmund unter dem Titel „Rampe“ in vollem Umfang gestartet.

Drei Mitarbeiter*innen intensivieren die aufsuchende Jugendarbeit rund um den Hörder Bahnhof, die bereits seit Februar 2018 stattfindet. Auslöser des Projektes ist der tragische Tod eines 15 - jährigen Mädchens im Parkhaus am Hörder Bahnhof. Das Projekt „Rampe“ wird aus Mitteln der Stadt Dortmund in Höhe von 570.500 € für drei Jahre finanziert. Die Leitung hat ein erfahrener Mitarbeiter aus der Kinder- und Jugendförderung im Jugendamt.

Die Streetworker*innen gehen auf Jugendliche zu, die sie an Straßen, Plätzen und Grünflächen antreffen. Gemeinsame Aktivitäten sollen es den Jugendlichen erleichtern, Vertrauen aufzubauen. Jugendliche, die sonst eher mit Aggressivität und Ausgrenzung konfrontiert werden, können durch die Beziehungsarbeit und die gemeinschaftlichen Aktivitäten lernen, dass man Auseinandersetzungen auch fair bewältigen kann. Kleine Erfolge sollen das Selbstbewusstsein der jungen Menschen im Alltag wachsen lassen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Projekt werden in den nächsten Wochen und Monaten ein Netzwerk mit unterschiedlichen Kooperationspartnerinnen und -partnern in Hörde aufbauen. Ziel ist es, den Jugendlichen für ihr Leben weitergehende Hilfen, Unterstützung und Förderung anzubieten.

Die Sozialarbeiterinnen und -arbeiter sind – orientiert am Freizeitverhalten der Jugendlichen – in der Kernzeit von 17/18 Uhr bis 23/24 Uhr sowohl in der Woche als auch an den Wochenenden und auch sonntags tätig. Per Mail ist das „Team Rampe“ erreichbar unter info@rampe-do.de.

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