Veranstaltung „Der Terror des NSU in der Einwanderungsgesellschaft“

05.06.2019

Am Donnerstag, den 6. Juni, findet um 19:00 Uhr in der Klosterstraße 8-10 die Veranstaltung „Der Terror des NSU in der Einwanderungsgesellschaft“ statt.

Zum Thema werden der Rechtsanwalt Carsten Ilius, der die Witwe von Mehmet Kubasik im NSU-Verfahren vertrat, die Fachjournalistin Caro Keller von NSU-Watch und Ibrahim Arslan, Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992, referieren; organisiert wird die Veranstaltung vom Projekt „Zukunft mit Herz gestalten“ der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Dortmund.

Die Morde und Bombenanschläge des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) sollten unter dem Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund ein Klima der Unsicherheit und Angst schaffen. Ein Klima, das sie aus Deutschland vertreiben sollte. Diese Strategie des rechten Terrors fiel auf fruchtbaren Boden. Unterschiedliche Polizei- und Geheimdienststellen schauten nicht nur bei den Täter*innen weg, sondern ermittelten sogar gegen die Familien der Opfer. Im 2018 endenden Gerichtsprozess gegen den NSU wurden nicht alle Hintergründe beleuchtet.

Was bedeuten diese, teils auch staatlichen, Vorgehensweisen für Migrant*innen in unserer Gesellschaft? Hinterlässt die Geschichte des NSU ein Misstrauen in die demokratische Verfasstheit dieser Gesellschaft und seines Staates?

Diesen und anderen Fragen wollen wir mit dem Rechtsanwalt Carsten Ilius, der die Witwe von Mehmet Kubasik im NSU-Verfahren vertrat, der Fachjournalistin Caro Keller von NSU-Watch und Ibrahim Arslan, Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992, nachgehen.

AWO Dortmund - Projekt „Zukunft mit Herz gestalten“

Do, 06. Juni 2019, 19.00 Uhr,

Klosterstr. 8 – 10, 44135 Dortmund

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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