Alltag in den Jugendfreizeitstätten: Nicht nur auf dem Kletterturm ist der Abstand gewahrt

10.06.2020

Wer eine der Jugendfreizeitstätten der AWO in Derne, Kirchderne oder Holzen besuchen möchte, muss schon vorher aktiv werden: Die Kinder und Jugendlichen müssen sich anmelden und die Masken zuhause einpacken. Da sind Wilhelm Hoffstiepel und seine Kolleg*innen streng. Hoffstiepel, Koordinator der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Unterbezirk Dortmund, sagt: „Wir sind noch weit davon entfernt, für den Innenbereich wieder Freizeitbeschäftigungen zu organisieren.“ Aber draußen klappt das.

So baute er an der Hardenbergstraße den Kletterturm auf. Wer es bis oben schaffte, hatte den Abstand gewahrt – mit Sicherheit. Jungen und Mädchen, die nicht so hoch hinaus möchten, dürfen in Derne zu zweit in den Billardraum, an die Computer, an die PlayStations und in den Tischtennisraum. Plexiglasscheiben dienen an Spuckschutz. „Wir sind ja noch im Probebetrieb“, so Hoffstiepel. Das heißt: Von 16 bis 18 Uhr dürfen die Gäste kommen, müssen die Maske aufsetzen und sich in eine Anwesenheitsliste eintragen. Die Zeit ist auch deshalb beschränkt, „weil alles von uns anschließend desinfiziert werden muss“. Mit „alles“ meint Hoffstiepel Tische und Stühle, Tastaturen und Bildschirme und was man noch so anfassen kann.

Seit dem 3. Juni sind die Besucher*innen wieder willkommen. Bislang klappt der Ablauf prima, auch wenn dem ein oder anderen Gast eine Absage erteilt werden muss, weil schon alle Plätze belegt sind.

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