Ungewohnte Klänge schallen durch die Flure und in Zimmer der AWO Seniorenwohnstätte Eving

20.10.2020

Seniorinnen und Senioren freuen sich über Gospel-Konzert

Eving. So ein Konzert gab es in der Seniorenwohnstätte der Arbeiterwohlfahrt am Süggelweg noch nie, daher war es auch irgendwie als Experiment zu sehen. Umso schöner, dass die Reaktionen der Bewohnerinnen und Bewohner absolut positiv ausfielen. Gospel ist normalerweise nicht die übliche Musik dieser Generationen - meist wird im Haus sonst zu deutschen Schlagern der 50er, 60er sowie 70er Jahre getanzt und gefeiert.

Monika Dürger, die sich seit vielen Jahren in der Obdachlosenhilfe und insbesondere im ObdachlosenKaffee St. Reinoldi engagiert, brachte den Kontakt zur Band zustande. Sie begleitet Ini, eine junge Frau aus Nigeria, ehrenamtlich. Als Dankeschön für die positive Willkommenskultur und die Unterstützung, die sie erhalten hat, wollte Ini gern mit ihrer Gospel-Gruppe an ihrem Geburtstag ein Konzert geben. So stand sie also vergangenen Samstag mit einem zweiten Sänger, einem Keyboarder, einem Gitarristen und einem Schlagzeuger im Innenhof der Seniorenwohnstätte.

Aus Corona-Gründen hatte man sich für den Innenhof entschieden. Künstler*innen müssen nach wie vor einen Mindestabstand zu den Bewohnerinnen und Bewohnern halten. Der Sinnesgarten, in dem sonst Konzerte mit Abstand stattfinden konnten, fiel weg, da er für Regenwetter ungeeignet ist und ohne große Veranstaltungstechnik akustisch nicht optimal gewesen wäre. Der Innenhof war somit ideal, da er zentral gelegen ist und durch seine Bauart als „Verstärker“ für das ganze Haus fungiert. „Es war toll – man ging durch die Flure und hörte überall die Musik, das ging bis in die Zimmer“, so Marius Westhues vom Sozialen Dienst. Denn wichtig ist bei solchen Veranstaltungen, dass es neben den Bewohnerinnen und Bewohnern, die selbstständig dazukommen können, auch viele gibt, die ihre Zimmer nicht verlassen können oder wollen und so auch erreicht werden können.

Auch Monika Dürger freute sich über die positive Resonanz der Seniorinnen und Senioren. Experiment geglückt, kann man sagen, und das trotz des schlechten Wetters. Zum Schluss gab es noch selbstgebackenen Geburtstagskuchen, der an das Publikum verteilt wurde. Ein Wiedersehen können sich beide Seiten gut vorstellen. Ein großes Dankeschön im Namen aller Mitarbeitenden und Wohnenden der Seniorenwohnstätte geht an die Musikerinnen und Musiker sowie Monika Dürger, die diesen wunderbaren Nachmittag ermöglicht hat.

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