Plakative Botschaften - AWO Aktion gegen Rassismus und Ausgrenzung

15.03.2021

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2021 macht der AWO Unterbezirk Dortmund mit großformatigen plakativen Botschaften an 20 eigenen Gebäuden und Einrichtungen sowie in Kooperation mit der Wall GmbH, die die Motive mittels ihrer digitalen Werbeflächen in der Dortmunder Innenstadt 14 Tage lang präsentieren wird, auf das Thema Rassismus aufmerksam.

„Die AWO steht für Demokratie und Courage. Auf Grundlage unserer Grundwerte Freiheit, Solidarität, Tolerant, Gleichheit und Gerechtigkeit reflektieren wir immer wieder unser eigenes Handeln. Wir sind alle gefordert, eine Rassismus kritische Haltung nicht nur zu proklamieren, sondern sie auch selbst zu leben und ständig weiterzuentwickeln“, so Anja Butschkau, die AWO-Vorsitzende. Tatkräftig packt sie selbst mit an, um an der Kita Tetschener Straße eines der insgesamt 20 Zitate bekannter Persönlichkeiten anzubringen.

Vom 15. bis zum 28. März 2021 an vielen AWO-Einrichtungen im gesamten Dortmunder Stadtgebiet und sollen zur Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus sensibilisieren. „Rassismus gedeiht da, wo er geleugnet wird“ ist eines der Zitate, „Rassismus drückt sich nicht nur in physischer Gewalt aus, sondern zuerst in Gedanken und Worten“ ist ein weiteres. Die Zitate hat das Impulsbüro „Respekt & Demokratie“ des AWO-Projekts „Zukunft mit Herz gestalten“ ausgesucht, in den AWO-Werkstätten wurden sie auf wetterfeste Planen gedruckt, und sind nun an den zahlreichen AWO-Einrichtungen als Banner oder Papierplakat zu sehen.

Wer mehr über die plakativen Zitat und den Ursprung, aber auch Infos zum Thema Rassismus haben will, kann sich über einen QR-Code direkt vor Ort Infos auf sein Handy holen. Alle Informationen sowie die 20 Zitate sind auch direkt online abrufbar.

Seit 1966 rufen die Vereinten Nationen jedes Jahr am 21. März zum Internationalen Tag gegen Rassismus auf, denn am 21. März 1960 richteten südafrikanische Polizisten das Massaker von Sharpeville an. Sie erschossen 69 schwarze Demonstrierende, die für ihre Rechte auf die Straße gegangen waren. Das Massaker gilt als trauriger Höhe-, aber auch Wendepunkt der Apartheit in Südafrika. Darum begehen inzwischen auch Millionen Menschen auf der ganzen Welt den Internationalen Tag gegen Rassismus. Wegen der vielen Aktionen und Kampagnen rundherum wurde er schon vor Längerem zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus erweitert. Sie finden dieses Jahr vom 15. bis zum 28. März statt - daran beteiligt sich auch wieder die AWO - unter anderem mit der Zitate-Aktion.

„Die AWO Dortmund positioniert sich öffentlich sichtbar gegen Rassismus und Ausgrenzung. Wir wollen strukturelle Barrieren und Benachteiligungen deutlich machen und auch unsere eigenen Sichtweisen kritisch hinterfragen. Lasst uns solidarisch, beherzt und aktiv für Vielfalt, Teilhabe und die respektvolle Anerkennung aller Menschen einsetzen - unabhängig von Herkunft und Hautfarbe“, fordert Anja Butschau.

Foto (von links): Marianne Erdmann, Leiterin Kita Tetschener Straße, Anja Butschkau, Vorsitzende der AWO UB Dortmund, und Hannelore Cordes, Vorsitzende Ortsverein Hombruch

 

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