Plakative Botschaften in der Innenstadt - AWO-Aktion gegen Rassismus und Ausgrenzung

19.03.2021

Mit  großformatigen plakativen Botschaften zum Tag gegen Rassismus, am 21.03.2021, macht der AWO Unterbezirk Dortmund in Kooperation mit der Wall GmbH, die die Motive mittels ihrer digitalen Werbeflächen in der Dortmunder Innenstadt 14 Tage lang präsentieren wird, auf das Thema Rassismus aufmerksam.

„Die AWO steht für Demokratie und Courage. Auf Grundlage unserer Grundwerte Freiheit, Solidarität, Tolerant, Gleichheit und Gerechtigkeit reflektieren wir immer wieder unser eigenes Handeln. Wir sind alle gefordert, eine Rassismus kritische Haltung nicht nur zu proklamieren, sondern sie auch selbst zu leben und ständig weiterzuentwickeln“, so Anja Butschkau, die AWO-Vorsitzende.

Vom 15. bis zum 28. März 2021 hängen 20 Zitate an AWO-Einrichtungen im gesamten Dortmunder Stadtgebiet und sollen zur Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus sensibilisieren. „Rassismus gedeiht da, wo er geleugnet wird“ ist eines der Zitate, „Rassismus drückt sich nicht nur in physischer Gewalt aus, sondern zuerst in Gedanken und Worten“ ist ein weiteres. Die Zitate hat das Impulsbüro „Respekt & Demokratie“ des AWO-Projekts „Zukunft mit Herz gestalten“ ausgesucht, in den AWO-Werkstätten wurden sie auf wetterfeste Planen gedruckt, und sind nun an zahlreichen AWO-Einrichtungen als Banner oder Papierplakat zu sehen.

Zusätzlich digitale Unterstützung für ihre Aktion erhält die AWO von der Wall GmbH, heute Teil der JCDecaux-Gruppe, dem Weltmarktführer der Außenwerbung. Das seit 1992 als Stadtmöblierer und Außenwerber in Dortmund tätige Unternehmen hat für die gesamte Dauer der Internationalen Wochen ihre digitalen Werbeträger in der Dortmunder Innenstadt zur Präsentation des AWO-Projekts kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Cristian Kohut, Regionalmanager der Wall GmbH: „Gegen Rassismus und Ausgrenzung Flagge zu zeigen und aktiv zu werden, sollte für jeden einzelnen von uns, aber auch für Unternehmen, selbstverständlich sein. Uns bei Wall liegt der Kampf gegen Rassismus und Ausgrenzung schon lange besonders am Herzen. Wir unterstützen in unseren Partnerstädten in ganz Deutschland regelmäßig Initiativen und Organisationen, die dieses Ziel verfolgen und sich für eine vielfältige Gesellschaft engagieren. Als langjähriger Partner Dortmunds im Bereich Außenwerbung haben wir uns daher über die Initiative der AWO Dortmund besonders gefreut und uns gern hier als Partner beteiligt."

Wer mehr über die plakativen Zitat und den Ursprung, aber auch Infos zum Thema Rassismus haben will, kann sich über einen QR-Code direkt vor Ort Infos auf sein Handy holen. Alle Informationen sowie die 20 Zitate sind auch direkt online abrufbar.

Seit 1966 rufen die Vereinten Nationen jedes Jahr am 21. März zum Internationalen Tag gegen Rassismus auf, denn am 21. März 1960 richteten südafrikanische Polizisten das Massaker von Sharpeville an. Sie erschossen 69 schwarze Demonstrierende, die für ihre Rechte auf die Straße gegangen waren. Das Massaker gilt als trauriger Höhe-, aber auch Wendepunkt der Apartheit in Südafrika. Darum begehen inzwischen auch Millionen Menschen auf der ganzen Welt den Internationalen Tag gegen Rassismus. Wegen der vielen Aktionen und Kampagnen rundherum wurde er schon vor Längerem zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus erweitert. Sie finden dieses Jahr vom 15. bis zum 28. März statt - daran beteiligt sich auch wieder die AWO - unter anderem mit der Zitate-Aktion.

„Die AWO Dortmund positioniert sich öffentlich sichtbar gegen Rassismus und Ausgrenzung. Wir wollen strukturelle Barrieren und Benachteiligungen deutlich machen und auch unsere eigenen Sichtweisen kritisch hinterfragen. Lasst uns solidarisch, beherzt und aktiv für Vielfalt, Teilhabe und die respektvolle Anerkennung aller Menschen einsetzen - unabhängig von Herkunft und Hautfarbe“, fordert Anja Butschau.

 

Auf dem Foto von links: Cristian Kohut ( Fa. Wall), Mirja  Düwel (AWO-Geschäftsführerin) und Anja Butschkau (Vorsitzende der AWO Dortmund)

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