3-D-Druck inklusive

11.10.2017

Oft sind es schon die kleinen Dinge des Alltags, die Menschen mit Behinderungen vor große Herausforderungen stellen. So sind Bordsteinkanten etwa für Rollstuhlfahrer*innen unüberwindbare Hindernisse. Es lassen sich Gegenstände des Alltags schlecht greifen oder bedienen und blinde Menschen benötigen in fremder Umgebung akustische oder haptische Orientierungen. Dennoch möchte jeder Mensch, ob mit oder ohne Behinderung, ein möglichst selbständiges und unabhängiges Leben zu führen.

Vor diesem Hintergrund haben sich die Technische Universität, die Fakultät Rehabilitationswissenschaften und die Sozialforschungsstelle mit den AWO-Werkstätten zu einem gemeinsamen Projekt zusammengetan: Am 29. September fand die Eröffnung des barrierearmen MakerSpace statt, im Büro für Unterstützte Kommunikation in der Leuthardstraße 13 in Dortmund. 

Ziel der Projektbeteiligten ist vor allem eine eigenständige Aneignung und Nutzung der neuen Technologie durch Menschen, die besonders von ihr profitieren können. 3D-Drucker sind Geräte, die feste Materialien – meist Kunststoff in Form langer Schnüre – durch Hitze verflüssigen und sehr präzise schichtweise auftragen können. Erkalten diese Materialien, entstehen „ausgedruckte“ Objekte, die fast jede Form und Größe annehmen können. Für Menschen mit Beeinträchtigungen ist dies interessant, weil der 3D-Druck sehr individualisierte „Produktion“ gestattet – eine Herstellungsweise, viel besser als die industrielle Serienfertigung geeignet ist, individuelle Bedarfe zu berücksichtigen. Daher wurde der erste inklusionsorientierte MakerSpace in Dortmund bewusst in einer Einrichtung eröffnet, in der täglich Menschen mit Behinderungen verkehren.

Weitere Informationen auf der Homepage unter: http://www.selfmade.fk13.tu-dortmund.de/cms/de/SELFMADE/.
Anmeldung für Gruppenführungen unter sekretariat-kb.fk13@tu-dortmund.de.

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