Einrichtung

Die Bewohner*innen unserer Einrichtung leben in zwei Wohnbereichen mit jeweils vier Hausgemeinschaften. Die Flure sind je nach Hausgemeinschaft zur Orientierung farblich anders gestaltet und namentlich nach bekannten Punkten wie Grävingholz, Minister Stein oder Schacht V in Eving benannt. In diesen Hausgemeinschaften können unsere Bewohner*innen den Tagesablauf aktiv mitgestalten.

In ihnen soll eine Abkehr von der klassischen Struktur des Pflegeheimes hin zur Schaffung einer möglichst familiären Wohnsituation erfolgen. Wohnqualität, Erhaltung und Stärkung der Eigenkompetenzen sind dabei unsere Ziele. Nach den individuellen Bedürfnissen wird eine qualitätsvolle Behandlungspflege gewährleistet. Diese wird nach Bedarf erbracht, wobei immer die vertraute Wohnqualität erhalten bleibt.

Ein möglichst hoher Grad an Selbstbestimmung, der Erhaltung des persönlichen Lebensstils und einer Ausgewogenheit von Offenheit und schützender Verschlossenheit, sind Ziele des pflegerischen und betreuerischen Ansatzes.

Bei der tagesstrukturierenden Betreuung haben wir die kontinuierliche persönliche Zuwendung bei gleichzeitigem Erhalt eigener Kompetenzen und Einbeziehung der Angehörigen und des Umfeldes im Blick. In den einzelnen Hausgemeinschaften werden durch spezielle Betreuungs- und Versorgungsangebote auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner*innen eingegangen, um die Lebensqualität bestmöglich zu erhalten.

Die Wohnqualität ist an den Bedürfnissen der Bewohner*innen ausgerichtet. Den Bewohner*innen werden 81 Einzelzimmer und 14 Doppelzimmer mit eigenen Nasszellen zur Verfügung gestellt. Bei allen Zimmern besteht die Möglichkeit der Ausstattung mit einem Telefon. Auch ein Fernsehanschluss und eine Notrufanlage werden in den Zimmern vorgehalten.

Zur Grundausstattung der Zimmer gehören ein Kleiderschrank, ein Sideboard, ein Pflegebett mit Nachtschrank sowie einen Tisch mit Sitzmobiliar. Eigene Möbel und persönliche, liebgewordene Erinnerungsstücke der Bewohner*innen sollen die Lebensqualität fördern und können im Rahmen der räumlichen Kapazitäten von den Bewohner*innen mitgebracht werden. Die Bodenbeschichtung bietet Trittsicherheit, ein wichtiger Aspekt für Senioren, denen das Gehen häufig schwerfällt.

Die Haltung von Haustieren ist nach Absprache möglich.

Die Räume in der Hausgemeinschaft sind so angeordnet, dass alle Gemeinschafts- und Funktionsräume auf relativ kurzem Wege erreichbar sind.

Durch das nahtlose Ineinanderübergehen der Räume entstehen, wie in einer normalen Wohnung auch, verschiedene Rückzugszonen, die z. B. mit bequemen Sesseln sowie Sofas und Couchtischen, Leselampen, Ablagetischen, Regalen usw. ausgestattet sind. Die Gemeinschaftsräume sind so groß, das sich alle dort lebenden Bewohner*innen, nicht nur zum Essen, sondern auch bei dessen Vorbereitung, bei gemeinschaftlichen Aktivitäten und in Ruhephasen dort aufhalten können, ohne sich gegenseitig zu behindern.

Um der mangelnden Gefahreneinsicht dementer Bewohner*innen z. B. mit nicht offen zugänglichen Treppen zu begegnen, wurden die Türen zu Treppen und auch die Fahrstühle durch optische Türverriegelung (z. B. Bücherregal, Landschaftsbilder) umgestaltet.

Der lichtdurchflutete Eingangsbereich lädt die Bewohner*innen, deren Angehörige und Besucher*innen zum Verweilen ein und ist ein Ort der Begegnung. Neben dem Veranstaltungssaal finden auch hier Veranstaltungen statt. Im Sommer kann bei Bedarf eine Beschattungsanlage ausgefahren werden, um eine Überhitzung des Foyers zu vermeiden. So ist der Eingangsbereich in allen Jahreszeiten der zentrale Treffpunkt zum Austausch und Beisammensein.

Seit einem umfangreichen Umbau 2018/19 befindet sich im Eingangsbereich eine gemütlich eingerichtete Cafeteria, die zum Treffen und zur Begegnung einlädt. Ein Stückchen Kuchen, eine Tasse Kaffee oder ein Eis – gönnen Sie sich etwas gemeinsam mit anderen Bewohner*innen oder Ihren Angehörigen.

Das Café hat freitags, samstags, sonntags und feiertags von 15.00 bis 17.30 Uhr für Sie geöffnet. Außerhalb der Öffnungszeiten können Sie sich am Kaffeespezialitätenautomaten selbst bedienen.

Das Bad ist bei uns in der Einrichtung eine Wellness-Oase. Wellness heißt für uns Wohlbefinden, daher haben wir in unserer Einrichtung zwei Wellnessbäder, in denen sich unsere Bewohner*innen ganz entspannt zurücklehnen, die Seele baumeln lassen und dabei ein Wohlfühl-Programm genießen können. Außerhalb der Öffnungszeiten können Sie sich am Kaffeespezialitätenautomaten selbst bedienen.

Das Wort „Snoezelen“ (sprich: snuzelen), oft auch geschrieben Snoezeln, ist eine Wortschöpfung aus den beiden niederländischen Worten „snuffelen“ (schnüffeln, schnuppern) und „doezelen“ (dösen, schlummern). Snoezelen ist ein Angebot für alle Menschen, die Entspannung und Ruhe, aber auch neue Anregungen suchen. Alle Sinne werden hier über verschiedene Materialien stimuliert: Das Sehen, Hören, Tasten, Riechen und Schmecken – entweder einzeln oder in Kombination – je nach Wunsch und Vorlieben.

Unser Snoezelenraum „Lichtung der Träume“ lädt unsere Bewohner*innen ein, sich fallen zu lassen, zu entspannen oder einfach abzuschalten.

Für Bewohner*innen, die unseren Snoezelraum nicht besuchen können, haben wir auch einen mobilen Snozelwagen, mit dem wir die Entspannung zu den Bewohnern bringen.

Unser Sinnesgarten macht mit den Orten zum Riechen und Dösen einen Aufenthalt im Freien zu einem ganz besonderen Erlebnis für unsere Bewohner*innen. Draußen, in der Natur, im Garten ändert sich ständig etwas: Blumen blühen und verwelken, Sträucher treiben aus und verlieren die Blätter, die Sonne scheint oder es regnet, Vögel zwitschern. Zugänge ermöglichen einen Bewegungsraum ohne Sackgassen und Engpässe zu schaffen.

Es geht darum, sich frei und auch zielgerichtet bewegen zu können. Ein Garten, der unseren Bewohner*innen, die sich nur mit Mühe fortbewegen können zur Bewegung motiviert und den „ruhelosen Wanderern“ Bewegungsfreiheit und Aufenthaltsqualität vermittelt.

Bewegung hält gesund, das wissen wir alle. Das hört im Alter natürlich nicht auf – ganz im Gegenteil. Körperliche Betätigung verbessert die Funktionsfähigkeit der Knochen, Gelenke und Muskeln. Sie regt den Kreislauf und den Stoffwechsel an und verbessert die Geschicklichkeit, Koordination und Reaktion. Und zusammen mit anderen macht es auch noch Spaß. Aus diesem Grund hat der Förderverein der AWO Seniorenwohnstätte Eving mit der Sparkasse Dortmund Insgesamt drei Sportgeräte von „Playfit“ (Rückentrainer, einem Schultertrainer und einem Massagegerät) gespendet. Diese können dann entweder selbstständig oder mit Unterstützung der Mitarbeiter*innen und Besucher*innen genutzt werden. Auch für Rollstuhlfahrer*innen sind die Geräte nutzbar.

Unser Erinnerungsraum ist Teil einer biographischen Pflege und fördert die Erinnerung an vergangene Tage. Es besteht aus antiquarischem Mobiliar, alten Büchern und kleinen Gegenständen der Zeitgeschichte. Durch die Erinnerungsarbeit in diesem Raum finden unsere Bewohner*innen schnell einen Bezug zur eigenen Geschichte, in einer Zeit, in der sie aktiv und leistungsfähig waren. Das schafft Vertrauen und Sicherheit und fördert die Kommunikation.

Die Einrichtung ist umgeben von einer großzügigen Gartenanlage mit Terrassen und einer „Süggelhütte“. Der Außenbereich lädt vor allem in den wärmeren Monaten zum Verweilen, Treffen und Austauschen ein. Regelmäßige Veranstaltungen wie das Sommerfest, der Waldgottesdienst oder der Adventsbasar finden hier statt.

Ebenfalls in allen Hausgemeinschaften finden sich Balkone und Terrassen.

Räume und Einrichtung

Weitere Informationen

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